Neuerungen beim Wohneigentum und Eigentumswohnungen

Wohneigentum
Die eigenen vier Wände sind das erklärte Ziel vieler arbeitender Menschen. Diese sparen, um sich irgendwann ein Haus leisten zu können. Stadtmenschen neigen allerdings eher dazu, sich eine schöne Wohnung zu kaufen. Häuser sind direkt in den Großstädten seht teuer. Eine Eigentumswohnung ist nicht billig, aber vergleichsweise günstig zu erwerben.

Wenn die Wohnung dann komplett bezahlt ist, wohnt der Eigentümer praktisch mietfrei. Von diesem Irrtum sollte sich der Wohnungsbesitzer aber nicht täuschen lassen. Die Nebenkosten sind nämlich trotzdem in voller Höhe fällig. Strom, Wasser und Abwasser, Heizung oder die Müllabfuhr müssen regelmäßig bezahlt werden.

Zu den monatlichen Kosten sollte der Wohnungskäufer immer im Auge behalten, dass das Objekt möglicherweise irgendwann renovierungsbedürftig sein wird. Das neue Dach für das komplette Haus oder ein moderner neuer Fahrstuhl sind nicht zum Spottpreis zu erhalten. Auch wenn die Mietergemeinschaft insgesamt für die Renovierung aufkommt, muss jeder einzelne seinen finanziellen Beitrag leisten.

Vorher ist es ja nie so genau zu erkennen, mit wem sich der Käufer einer Eigentumswohnung so einlässt. Wie die Nachbarschaft tickt, kristallisiert sich meist erst nach Monaten oder Jahren heraus. Es kommt nicht selten zu erheblichen Differenzen innerhalb einer Mietergemeinschaft. Einer denkt, der Parkplatz sollte renoviert werden, ein anderer hätte lieber die neue Minigolfanlage im Hinterhof. Solche Streitereien können dem Wohnkomfort großen Schaden zufügen.

Die Entscheidung, eine Eigentumswohnung zu erwerben, ist in den meisten Fällen eine gute Entscheidung. Die Immobilienpreise sind stabil bis steigend, so dass die Wohneinheit auch eine Kapitalanlage darstellt. Es ist allerdings immer Vorsicht geboten, wenn die Mietergemeinschaft zerstritten ist.
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